Schmidt: Nicht sofort die Apotheken stürmen

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Es gehe um 27 Millionen potenziell empfangsberechtigte Person: „Das ist eine Riesenzahl. Wir haben in Deutschland dreieinhalb Millionen Patientenkontakte in den öffentlichen Apotheken. Das heißt, wir können das theoretisch. Aber natürlich muss man daran denken, dass das zusätzlich zur normalen Arzneimittelversorgung jetzt passieren wird.“ Und angesichts des sich jetzt abzeichnenden Lockdowns kämen zudem verunsicherte Menschen erneut in die Apotheke, um sich zu bevorraten. Schmidt: „Also bitte an alle Patientinnen und Patienten nicht sofort loslaufen. Lassen Sie ein zwei Tage ins Land gehen. Wir schaffen das dann auch bis zu den Weihnachtsfeiertagen. Wir sind wir ganz zuversichtlich.“

Im nächsten Jahr werde es dann anders und einfacher. Die Risikopatienten erhielten dann einen Coupon von ihren Krankenkassen zur Einlösung in den Apotheken: „Das wird dann ein geordneter Ablauf. Aber jetzt der Phase vor Weihnachten wollen wir noch jeden versorgen. Niemand soll unversorgt bleiben. Das aber das braucht die Kooperation der anspruchsberechtigten Patienten und meine Kolleginnen und Kollegen brauchen noch ein paar Tage, um das vorzubereiten. Also bitte Rennen Sie nicht los.“

 

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