Janssen: Impfschutz von 66 Prozent

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Berlin - Der Impfstoffkandidat von Janssen kommt einer möglichen Zulassung einen Schritt näher. In einer Zwischenanalyse der Phase-III-Studie „Ensemble“ zeigt sich eine ausreichende Immunantwort. Der Impfstoff mit dem vorläufigen Namen Ad.26. COV2.S führt nach einmaliger Injektion zu einem Impfschutz von 66 Prozent.

Im Mittel war der Impfstoff 28 Tage nach Injektion zu 66 Prozent wirksam. Isoliert betrachtet führte der Impfstoff in den einzelnen Regionen zu unterschiedlichen Schutzleistungen: In den USA kam es zu einem Impfschutz von 72 Prozent, in Lateinamerika zu 66 Prozent und in Südafrika zu 57 Prozent. Bereits nach 14 Tagen konnte der beginnende Impfschutz verzeichnet werden. An der Studie nahmen über 40.000 Probanden teil.

„Unser Ziel war es stets, eine einfache und effektive Lösung für die größtmögliche Anzahl von Menschen zu schaffen und maximale Wirkung zu erzielen, um die Pandemie zu beenden“, so CEO Alex Gorsky. „Wir sind stolz darauf, diesen kritischen Meilenstein erreicht zu haben, und unser Engagement zur Bewältigung dieser globalen Krise.“

Der Impfstoffkandidat zeigte bei der Vorbeugung schwerer Verläufe in allen untersuchten Gruppen eine höhere Wirksamkeit von 85 Prozent 28 Tage nach der Impfung. Schwere Verläufe waren definiert als laborbestätigte Sars-CoV-2-Infektion mit zusätzlichen Hinweisen auf klinische Anzeichen für schwere systemische Erkrankungen, Atemversagen, Schock, signifikante Organfunktionsstörungen, intensivmedizinische Aufnahme im Krankenhaus oder Tod. Die Studie schloss Probanden ab 18 Jahre mit ein. Die Wirksamkeit liegt auch bei höherem Alter vor. Über 13.000 Probanden waren älter als 60 Jahre. Auch in Südafrika, wo fast alle Infektionen auf die Mutation B.1.351 zurückzuführen waren, war die Wirksamkeit gegeben.

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