Impfzentren: Jetzt soll es schnell gehen

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Berlin -

Nach der Zulassung des Biontech-Impfstoffes in der EU soll es nun schnell gehen. „Die Lieferungen werden sofort beginnen und schrittweise im Laufe der Jahre 2020 und 2021 erfolgen, um eine gerechte Verteilung der Impfstoffe entsprechend der Vertragsbedingungen in der EU zu gewährleisten“, teilten Biontech und Pfizer am Montagabend mit.

Deutschland soll am Samstag die erste Lieferung bekommen. Erwartet würden 151.125 Impfdosen, teilte die Berliner Senatsverwaltung mit, die zurzeit den Vorsitz der Länder-Gesundheitsministerkonferenz innehat. Spahn erklärte auf Twitter, bis Ende dieses Jahres sollten insgesamt mehr als 1,3 Millionen Impfdosen an die Bundesländer ausgeliefert werden. Im Januar würde dann jede Woche mindestens weitere 670.000 Dosen hinzukommen.

Pro Person sind zwei Impfungen vorgesehen. Als erstes sollen die über 80-Jährigen, Personal und Bewohner von Pflegeheimen sowie Gesundheitspersonal mit sehr hohem Infektionsrisiko geimpft werden. Nach den klinischen Studien gibt Biontech die Wirksamkeit des Impfstoffs mit 95 Prozent an. Allerdings warnte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides vor Leichtsinn im Kampf gegen das Virus. „Das ist nicht der Zeitpunkt, den Sieg zu erklären“, sagte Kyriakides in Brüssel. Soweit sei es erst, wenn die Pandemie überwunden sei. Dennoch sei es ein wichtiger Tag für die Europäer.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO vertritt die Ansicht, dass das Virus auch in der neuen Variante unter Kontrolle gebracht werden kann. „Die Situation ist nicht außer Kontrolle“, sagte Nothilfe-Koordinator Michael Ryan. „Wir müssen uns aber noch mehr anstrengen. Das Virus kann gestoppt werden.“ Schutzmaßnahmen wie Distanzhalten, die Vermeidung direkter Kontakte und Händewaschen seien auch bei der neuen Variante angebracht, um Ansteckungen zu vermeiden.

 

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