AMK informiert

Impfstoffe: Transparenz und Sicherheit

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Berlin -

Die AMK verweist in einer Meldung auf einzelne Seiten des Robert Koch-Institutes (RKI), des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), der Europäische Arzneimittel-Agentur und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) um sich über die aktuell zugelassenen Impfstoffe zu informieren.

Auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) können Apotheker:innen und PTA sich über alle Produktinformationen der zugelassenen Covid-Impfstoffe informieren. Neben der Bezeichnung der Vakzine ist auch der Zulassungsinhaber, die Art des Impfstoffes und das Zulassungsdatum gelistet. Auch weiterführende Informationen werden bereitgestellt. Auch über die Sicherheit und die bisher berichteten Nebenwirkungen informiert das PEI. In einzelnen Sicherheitsberichten listet das Institut die Anzahl der Nebenwirkungen und ihre Art auf. So informiert das PEI im letzten Sicherheitsbericht vom 27. Dezember bis 12. Februar über insgesamt 7690 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung einer der zugelassenen Vakzine.

Das Robert Koch-Institut stellt für beide Vakzinarten einen Faktencheck zur Abwägung von Nutzen und Schaden einer Impfung bereit. „Die Informationen und Zahlen stellen keine endgültige Bewertung dar. Sie basieren auf den derzeit besten wissenschaftlichen Erkenntnissen“, gibt das RKI zu bedenken. In der Faktenbos wird einleitend erklärt, was genau Covid-19 ist und wie eine Schutzimpfung mit dem jeweiligen Impfstofftypen funktioniert. Im Weiteren geht das Infoschreiben darauf ein, wer eine Covid-Impfung bekommen sollte und bekommen kann. Abschließend geht das RKI auf die allgemeinen Regeln ein und erläutert das Ziel der Herdenimmunität.

Die AMK verweist auch auf einen Handzettel der EMA der für Kunden und Patienten ausgedruckt werden kann. Hier wird die Vorgehensweise bei Meldungen von Nebenwirkungen stichpunktartig erläutert. Nähere Informationen darüber, wie unerwünschte Impfreaktionen zu melden sind, finden sich auf den Internetseiten der jeweils nationalen Behörden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) informiert die Bevölkerung anschaulich und leicht verständlich über die verschiedenen Impfstofftypen, die Entwicklung der Vakzine und auch über die verschiedenen Anmeldeverfahren zur Impfung. Apotheker:innen und PTA können nach der Beratung auf diese Seiten verweisen, sodass sich die Kund:innen im Nachgang erneut informieren können.

 

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