Bei Janssen zweite Impfdosis empfohlen

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Berlin -

Wer mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurde, sollte laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis für einen besseren Schutz erhalten. In Baden-Württemberg können sich diese Personen nun vier Wochen nach der Erstimpfung mit einer zusätzlichen mRNA-Impfdosis immunisieren lassen.

Wer mit Janssen gegen Corona geimpft ist, kann sich nun auch in Baden-Württemberg eine Auffrischungsimpfung holen. Das Land folgt damit einem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz und einer Stellungnahme der Ständigen Impfkommission (Stiko). Die doppelte Impfung soll Betroffene besser vor der Delta-Variante schützen.

Zuletzt geriet der Impfstoff aufgrund von vermehrten Impfdurchbrüchen in die Schlagzeilen. Laut RKI hatten bis Mitte September rund drei Millionen Menschen eine Janssen-Impfung bekommen. Auf eine Million Geimpfte kommen laut Auswertung des Institutes 2000 Impfdurchbrüche. Zum Vergleich: Beim am häufigsten in Deutschland verwendeten Impfstoff Comirnaty sind es diesen Zahlen zufolge rund 675 Durchbrüche pro eine Million vollständig Geimpfte. Die Wirksamkeit gegen die hierzulande vorherrschende Delta-Variante sei im Unterschied zu den anderen Corona-Impfstoffen vergleichsweise gering, hieß es. Die Stiko spricht letztlich von ungenügendem Impfschutz.

Im Südwesten ließen sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher rund 418.600 Menschen dem Covid-19 Vaccine Janssen impfen (Stand Mittwoch). Das Vakzin wird einmalig gespritzt.

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