Omega-3: Apotheker wollen Herkunft wissen

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Berlin - Omega-3-Produkte sind en vogue – mit entsprechenden Konsequenzen für Meere und Fischbestände. Die Apothekenmitarbeiter würden ihren Kunden gerne nachhaltig produzierte Marken empfehlen und wünschen sich mehr Informationen von den Herstellern.

91,3 Millionen Tonnen Fisch werden pro Jahr weltweit gefangen, davon landen 14 Millionen Tonnen nicht auf dem Tisch, sondern in der industriellen Produktion von sogenannten „Fischnebenprodukten“. Das an Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren reiche Fischöl kommt in Nahrungsergänzungsmitteln, Medikamenten, Streichfetten und Säuglings-Milchpulver zum Einsatz, um nur die wichtigsten Bereiche zu nennen.

Dass es wichtig ist, den Schutz der Fischbestände im Auge zu behalten, ist den meisten Verbrauchern inzwischen bewusst: Neun von zehn Konsumenten legen Wert auf die verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Meere; jeder vierte greift gezielt zu Fischprodukten mit dem blauen MSC-Siegel.

Auch die Apothekenmitarbeiter würden den nachhaltigen Fischfang unterstützen: Bei einer APOSCOPE-Umfrage im Auftrag des Marine Stewardship Council (MSC) gaben 79 Prozent der Befragten an, sie würden ihren Kunden vorrangig Produkte mit Nachhaltigkeitssiegel empfehlen. 16 Prozent waren unentschieden, 5 Prozent halten nichts davon.

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