Easy in der Welt der Wunder

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Im Beitrag klingt das dann so: „Das Erfolgsmodell der Easy-Apothekenkooperation basiert auf der Franchise-Idee.“ Oder: „Kooperationspartner wie Lars Haselhorst profitieren von dem langjährig erprobten Konzept der Easy-Apotheke.“ Der Apotheker aus Niedersachsen habe mit seiner klassischen Apotheke immer größere Einbußen verzeichnet, „so dass er sich nach einer zukunftsweisenden Alternative umschaute“.

Und Kollegin Annelore Bansemer sei zunächst zögerlich gewesen, „doch das moderne Konzept und die Vorteile der Partnerschaft überzeugten“. Auch wenn es Voigt zufolge um eine neutrale Darstellung ging, klingt das Video – von Tonproblemen abgesehen – an einigen Stellen eher wie ein Werbefilm als wie ein redaktioneller Beitrag: „Die starke Marke und der bundesweit einheitliche Auftritt bietet Kooperationspartnern große Sicherheit. Durch die Systemzentrale in Düsseldorf erhalten sie umfangreiche Unterstützung.“

Dass die Stärke vieler Easy-Apotheken vor allem in einem großen OTC- und Freiwahlsegment liegt, mag zutreffen. Laut Beitrag sind sie damit „im Gegensatz zu klassischen Apotheken unternehmerisch deutlich unabhängiger von der Entwicklung auf dem Markt der Ärzte, der Gesundheitspolitik oder von pharmazeutischen Herstellern“. Ob Unabhängigkeit wirklich die größte Stärke eines Franchisekonzepts ist, sei dahingestellt.

Aber Easy möchte „die größte und vom Kunden begehrteste Apothekenmarke in Deutschland werden“, auch das wird erwähnt, außerdem zwei Zahlen: Im Jahr 2019 sei zum ersten Mal die Umsatzmarke von 300 Millionen Euro geknackt worden, das „ganzheitliche Omnichannel-Konzept“ werde täglich von 75.000 Kunden deutschlandweit genutzt.

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