Apotheker: Jeden Tag Lieferengpässe

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Berlin -

Viele Apotheker sind von Lieferengpässen betroffen, vier von zehn klagen sogar, täglich damit konfrontiert zu sein. Das hat die aktuelle Monatsfrage des Apothekenkonjunkturindexes (Apokix) vom Institut für Handelsforschung (IfH) ergeben. Demnach gaben rund 40 Prozent der Apotheker an, dass bei ihnen täglich oder mehrmals täglich Lieferengpässe vorkämen.

Ein Drittel der Befragten ist mehrmals pro Woche betroffen. Dabei gehörten überwiegend Arzneimittel mit Rabattvertrag (99 Prozent) und Grippeimpfstoffe (86 Prozent) zur Mangelware. In 53 Prozent der Fälle gab es auch bei Arzneimitteln ohne Rabattvertrag Lieferprobleme. 84 Prozent finden, dass durch die Engpässe die Versorgungssicherheit in Gefahr ist.

Die Schuld für den Missstand liegt den befragten Apothekern zufolge sowohl bei den Krankenkassen (76 Prozent) als auch bei der Industrie (74 Prozent).

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