Rezeptgebühr

Zuzahlung: Ja, nein, vielleicht Nadine Tröbitscher, 16.06.2017 07:59 Uhr

Berlin - „Fünf Euro Rezeptgebühr bitte“ – wer von der Zuzahlung nicht befreit ist, wird in der Apotheke zur Kasse gebeten. Einige Präparate sind dennoch kostenfrei, allerdings bleibt das Portemonnaie nicht bei allen Versicherten geschlossen. Die Rezeptgebühr ist kassenspezifisch. Wie kommt es nun zu solchen Unterschieden?

Für alle Kassen gilt: Liegt der Verkaufspreis des Arzneimittels mindestens 30 Prozent unter dem Festbetrag, ist das Präparat von der Zuzahlung befreit. Der Festbetrag wird vom GKV-Spitzenverband festgelegt und ist der Betrag, den die Krankenkassen maximal für das Arzneimittel bezahlen. Laut Bundesregierung sind nur noch 3663 Medikamente zuzahlungsfrei.

Doch außerhalb dieses Bereichs gibt es Unterschiede. Grund sie die Rabattverträge, die die Krankenkassen handeln seit einem Jahrzehnt mit den Herstellern aushandeln. Für Rabattpräparate kann die Zuzahlung halbiert oder ganz aufgehoben werden. Man spricht von der kassenspezifischen Zuzahlungsermäßigung. Die Entscheidung obliegt alleine der Kasse.

In der Apotheke kann dies zu Verwirrungen führen. So müssen Patienten der Krankenkasse X für ihren Blutdrucksenker fünf Euro bezahlen und Versicherte der Krankenkasse Y nicht, auch wenn beide Kostenträger für das Präparat einen Rabattvertrag haben. Beispiel Ramipril 1A Pharma 5 mg, 100 Stück: Barmer-Mitglieder müssen 5 Euro zuzahlen, während Versicherte der Knappschaft ohne Eigenbeteiligung davon kommen.

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