HiMi-Rezept: Mehrkosten nicht vergessen

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Berlin - Milchpumpe, Inhalator oder Kompressionsstrumpf: Die Versorgung mit Hilfsmitteln (HiMi) gehört zum Apothekenalltag dazu. Die Krankenkassen übernehmen die vertraglich vereinbarten Preise. Wünscht ein Kunde eine höherwertige Versorgung, kann diese durch die Leistung von Mehrkosten gewährt werden. Apotheken sind dann gesetzlich verpflichtet, den Aufzahlungsbetrag auf das Rezept zu drucken.

Apotheken müssen im Falle einer Abrechnung nach § 302 SGB V nicht nur die erbrachte Leistung nach Art, Menge und Preis auf das Muster-16-Formular drucken, sondern auch „die Höhe der mit dem Versicherten abgerechneten Mehrkosten nach §33 Absatz 1 Satz 6“.

Eine gesetzliche Regelung, wie der Druck vorgenommen werden muss, gibt es bislang nicht. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) hat daher mit den Landesapothekerverbänden einen Leitfaden erarbeitet.

Apotheker sollten für jedes Hilfsmittel, für das Mehrkosten geleistet wurden, eine zusätzliche Abrechnungszeile aufdrucken, hierzu ist die Sonder-PZN 06460725 zu verwenden. Im Feld „Taxe“ findet die Höhe der Aufzahlung ihren Platz. Das Sonderkennzeichen sollte in der ersten Abrechnungszeile aufgedruckt werden, das abgegebene Produkt wird erst danach dokumentiert. Der Faktor wiederum steht für die Abrechnungszeile des Hilfsmittels, für das die Mehrkosten geleistet wurden. Diese positionsbezogene Darstellung der Aufzahlung ist von der Technischen Anlage 1 vorgegeben. Fallen keine Mehrkosten an, muss auch keine zusätzliche Abrechnungszeile generiert werden.

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