Rezeptkontrolle

ScanAdhoc auf der Expopharm Nadine Tröbitscher, 12.09.2017 15:04 Uhr

Berlin - Die Retaxation ist das Damoklesschwert, das über den Apotheken schwebt. Die Rezeptkontrolle spielt als letzte Instanz vor der Rezeptabrechnung eine entscheidende Rolle. AvP bietet mit ScanAdhoc ein technisches Tool, das die Apotheker in ihrer Arbeit unterstützen und Fehler bei der Abgabe aufdecken soll. Zur Expopharm werden PTA belohnt, die ihre Chefs überzeugen, sich diese Arbeitserleichterung einmal live in ihrer Apotheke zeigen zu lassen.

Etwa 80 Prozent der Verstöße gegen Rabattverträge können auf Anwenderfehler zurückgeführt werden. Wer hat nicht schon mal das aufgepoppte Fenster weggedrückt und die Abgabeinformation überlesen? Die dadurch entstandenen Fehler sind meist schnell heilbar – vorausgesetzt, sie werden entdeckt.

ScanAdhoc überprüft in nur wenigen Sekunden, ob das Rezept korrekt beliefert wurde. Bereits beim Scannen findet die erste Vorabprüfung statt, bei der die Rezepte auf Formfehler geprüft werden. Ist beispielsweise die Abgabefrist überschritten oder wurde eine Verordnung nicht bedruckt, wird der Fehler angezeigt und der Apotheker kann sich das betreffende Rezept aus dem Stapel aussortieren lassen. Ein Klick genügt und der Scanner wirft die zu heilende Verordnung aus dem Stapel aus.

Im Anschluss werden die abrechnungsrelevanten Daten an das Rechenzentrum weitergeleitet und auf eine korrekte Belieferung der bundesweiten Verträge geprüft. Apotheker können nach festgelegten Kriterien, aber auch nach bestimmten individuellen Feinabstimmungen prüfen. ScanAdhoc geht kein Detail verloren – das Tool scannt auch die Rückseite der Verordnung und erkennt, ob bei einem Hilfsmittelrezept die Empfangsbestätigung aufgebracht wurde.

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