BtM-Rezepturen

Dronabinol, Methadon & Co: Darauf muss geachtet werden Alexandra Negt, 06.12.2019 11:55 Uhr

Berlin - Enthält eine Rezeptur Betäubungsmittel, so sind einige zusätzliche Punkte bei der Herstellung zu beachten. Zusätzlich zu den üblichen Anforderungen muss auch noch das Betäubungsmittelrecht berücksichtigt werden: Neben der Lagerung unter Verschluss ist auch eine genaue Dokumentation der Ausgangsstoffe vorgeschrieben.

Rezepturen mit Ausgangsstoffen, die der BtM-Pflicht unterliegen, sollten generell ohne Unterbrechung hergestellt werden. Die Einwaage erfolgt optimaler Weise im Vier-Augen-Prinzip. Primärpackmittel sollten möglichst einen kindersicheren Verschluss aufweisen.

Ausgangsstoffe

Die Ausgangsstoffe dürfen nicht frei zugänglich gelagert werden. Die Standgefäße sind zusammen mit anderen Betäubungsmitteln unter Verschluss aufzubewahren. Gleiches gilt dann auch für die hergestellte Rezeptur – bis zur Abholung durch den Kunden wird diese im Tresor aufbewahrt.

Substanz-Beispiele:

  • Cannabis: Abfüllung von Cannabisblüten
  • Dronbinol: ölige Tropfen, ethanolische Lösung, Kapseln
  • Tetrahydrocannabinol (THC): Cannabisextrakte
  • Methadon: Substitutionstherapie
  • Amphetaminsulfat: Saft und Kapseln
  • Morphin: Morphin-Lösung zur intrathekalen Injektion

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