Beratungs-Tipps

Der onkologische Patient

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Berlin -

Während einer Krebserkrankung leiden Betroffene nicht nur unter der Erkrankung an sich, auch die Neben- und Wechselwirkungen der Medikamente schwächen den Körper. Darüber hinaus kann die Seele leiden. An die Diagnosestellung schließt sich eine lange Therapie an. Die Apotheke kann auf dem Genesungsweg mit speziellen Hinweisen und Tipps zum Thema Krebs unterstützend zur Seite stehen.

Die meisten Patienten erhalten nicht nur einen einzelnen Wirkstoff, sondern mehrere Zytostatika. Je nach Krebsart haben sich bestimmte Wirkstoffkombinationen als besonders effektiv bewiesen. Je nach Behandlungs-Schema oder Regime sind die Nebenwirkungen unterschiedlich.

Häufige Nebenwirkungen (allgemein)

  • Zellteilungsstörungen (Blut, Haare, Schleimhäute)
  • hautreizende oder ätzende Wirkung (Vermeidung von Paravasaten)
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Schmerzen (insbesondere Kopf- und Nervenschmerzen)
  • Infektanfälligkeit

Ein Zytostatikum stört, verzögert oder verhindert den Zellzyklus und verhindert somit, die Teilung der Tumorzellen. Zytostatika greifen an proliferierenden (sich schnell teilende) Zellen an. Daraus resultieren die typischen Nebenwirkungen wie Haarsausfall, Entzündungen im Mundbereich oder allgemeine Müdigkeit.

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