EU-Dachverband

Parallelimporteure: Neue Studie, neuer Name APOTHEKE ADHOC, 22.01.2020 11:57 Uhr

Berlin - Die Parallelimporteure haben ihren EU-Dachverband umbenannt. Außerdem wurden Abgeordneten in Brüssel neue Studien zu den Einsparungen präsentiert.

Bisland traten die Parallelhändler in Brüssel unter dem Kürzel EAEPC (European Association of Euro-Pharmaceutical Companies) auf, ab sofort heißt der Dachverband „Affordable Medicines Europe“. „Der neue Name spiegelt die Daseinsberechtigung unserer Branche besser wider, nämlich Arzneimittel für die Gesundheitssysteme und Patienten in der EU erschwinglicher zu machen“, erklärte Präsident Jörg Geller (Kohlpharma).

„Zum Wohle der Patienten treten wir in einem sicheren und regulierten Rahmen wirksam gegen die gezielte Kontingentierung von Arzneimitteln durch die Hersteller in den einzelnen Landesmärkten an“, so Geller weiter. Importe stellten oft den einzigen Wettbewerb zu den hochpreisigen Produkten der Originalhersteller dar – insbesondere bei patentgeschützten Arzneimitteln.

Mit neuen Studien will der Verband direkte und indirekte Kosteneinsparungen durch Parallelimporte nachweisen, ähnlich wie seinerzeit hierzulande mit Prognos-, Nera- und Inno-Gutachten. Rund 3,2 Milliarden Euro seien 2018 in Polen, Deutschland, Schweden und Dänemark eingespart worden:

  • Polen 124 Millionen Euro
  • Deutschland 2,8 Milliarden Euro
  • Schweden 235 Millionen Euro
  • Dänemark 82 Millionen Euro

  • 1
  • 2

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