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Apotheker löchert Spahn APOTHEKE ADHOC, 24.01.2019 12:44 Uhr

Berlin - Er hat Jens Spahn (CDU) ganz für sich: Apotheker Dr. Philipp Kircher interviewt den Bundesgesundheitsminister in der neuen Ausgabe von „Frag Spahn“. Nach Gesprächen über die Pflege und Organspende sind nun die Apotheker an der Reihe. Kircher spricht mit Spahn natürlich über den Versandhandel, der aus seiner Sicht viel weniger leisten kann als eine Apotheke vor Ort. 13 Fragen hat der Apotheker an den Minister. Hier geht es zum vollständigen Video.

Kircher ist Inhaber der St. Ulrich Apotheke in Peißenberg gelegen in Oberbayern. Am vergangenen Montag tauschte er allerdings den HV-Tisch gegen eine Kamera. In der aktuellen Folge „Frag Spahn“ debattieren der Minister und der junge Apotheker über Themen, die die Apotheken zu Zeit beschäftigen.

Zentrales Thema ist der Versandhandel. Kircher hinterfragt, ob therapie-entscheidende Maßnahmen, welche sich oftmals erst in der Apotheke im Beratungsgespräch ergeben, auch über den Versandhandel möglich seien. Da hier auch die non-verbale Kommunikation zwischen Personal und Patienten eine große Rolle spiele, sei dies über eine simple Telefonberatung nicht so möglich wie in den Apotheken vor Ort. Kircher sagt, dass man Telefongespräche nicht mit Präsenzgesprächen vergleichen kann. Ebenso ist ihm auch die Schulung zu Hilfsmitteln wichtig, welche er zum Beispiel bei einem Pulverinhalator direkt übernehmen kann.

Laut Spahn hat der Patient die Wahl, ob er online bestellt oder in die nächste Apotheke geht. Dabei nimmt er auch Bezug auf die Diskussionen mit den Ärzten zum Thema Online-Sprechstunden. Man will diese Möglichkeiten nicht verbieten, aber die Entscheidung, welchen Weg der Versorgung und Kommunikation der Patient wählt, liege bei jedem Einzelnen. Die vor Ort Apotheken sollen „aktiver“ werden, damit die Patienten und Kunden auch merken, dass der Service und die Dienstleistungen gegeben sind und es auch nutzen.

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