Hautwucherungen

Warzen erkennen und behandeln Nadine Tröbitscher, 08.02.2017 12:44 Uhr

Berlin - Warzen sind in den meisten Fällen ungefährlich, jedoch für die Betroffenen lästig und werden als Schönheitsmakel angesehen. Viele suchen Hilfe in der Apotheke und wollen die Hautwucherungen schnell loswerden. In der Beratung ist dann abzuwägen, ob die Selbstmedikation geeignet ist oder ein Arzt aufgesucht werden muss. Aber welche Warzenarten und Behandlungsmöglichkeiten gibt es eigentlich?

Der Großteil der Warzen wird durch humane Papillomaviren (HPV) verursacht. Es gibt etwa 100 verschiedene Typen. Anstecken kann man sich durch Kontakt- oder Schmierinfektion, vor allem wenn das Immunsystem schwach ist. Warzen können an verschiedenen Körperstellen auftreten und haben ein unterschiedliches Aussehen.

Die gewöhnliche Warze oder auch Stachelwarze genannt, ist mit etwa 70 Prozent die häufigste Hautwucherung. Typische Kennzeichen sind ihre stecknadelkopf- bis erbsengroße Fläche. Sie ist meist rau und schuppig und schmerzt nicht, obwohl sie hart und knotig ist. Zu finden ist der Warzentyp an den Fingern oder auch im Gesicht.

An den Fußsohlen können zwei Warzenarten auftreten – Mosaik- und Dornwarzen. Die beetartig auftretenden sehr flachen Mosaikwarzen verursachen in der Regel keine Schmerzen und befinden sich an der Hautoberfläche. Dornwarzen hingegen können starke Schmerzen verursachen, denn sie wachsen tief in die Haut. Ihre Oberfläche ist meist stark verhornt und von kleinen schwarzen Pünktchen durchsetzt. Zu finden sind sie an den Zehenunterseiten oder auf den druckbelasteten Stellen der Fußsohle, wo sie beim Gehen Schmerzen auslösen.

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