Bewerbung

Vorsicht beim Probearbeiten APOTHEKE ADHOC, 14.12.2018 11:58 Uhr

Berlin - Beim Vorstellungsgespräch kann der Inhaber zum Probearbeiten laden. Das Hineinschnuppern in den vielleicht künftigen Arbeitsplatz bietet für beide Seiten Vorteile. PTA sollten jedoch vorab abklären, wie die Arbeit honoriert wird und sich nicht ausnutzen lassen. Eine tarifliche Regelung gibt es nicht.

Arbeitsalltag, Betriebsklima und künftiger Chef: Beim Probearbeiten können sich PTA ein erstes Bild von der neuen Apotheke machen und Abläufe hinterfragen. Welches Betriebssystem wird genutzt? Wie ist die Dokumentation geregelt? Herrscht Chaos im Lager? Wirkt die PKA im Backoffice überfordert? Werden Pausen eingehalten?

Auch das Team kann sehen, wie sich der neue Kollege anstellt. Während des Probearbeitens können sich künftige Mitarbeiter bewähren. Gerade in kleineren Apotheken entscheidet der Chef oftmals nicht im Alleingang, wer die frei gewordene Stelle bekommt. Die Bewerber können sich von ihrer besten Seite zeigen und ihre Vorzüge direkt vorstellen. Sie sollten aber nicht mit den eigenen Fähigkeiten prahlen, sondern Interesse am neuen Arbeitsplatz und den Abläufen zu zeigen. Wichtig – auch mit Blick auf die spätere Zusammenarbeit – ist, man selbst zu sein.

Eine konkrete rechtliche Abgrenzung für das Probearbeiten gibt es nicht. „Anders als bei einem Praktikum gibt es für das Probearbeiten meist keinen schriftlichen Vertrag. „Eine tarifliche Regelung zum Probearbeiten gibt es nicht“, sagt Adexa-Juristin Minou Hansen. Die Gewerkschaft verweist darauf, dass die Arbeit entlohnt werden muss. „Es handelt sich nicht um ein Schnupperpraktikum. Die Honorierung muss vorher geklärt werden.“ Meist werde die Zeit bei einer anschließenden Anstellung als Überstunden aufgeschrieben.

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