PTA gibt QMS-Seminare

QMS soll „schaffbar“ sein

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Berlin -

Silke Braun-Powalka ist seit 28 Jahren PTA, seit vier Jahren gibt sie Seminare zu den Themen QMS und Datenschutz. Raus aus der Apotheke rein in die Selbstständigkeit – seit 2016 arbeitet Braun-Powalka ausschließlich als Beraterin und Auditorin. Wobei raus aus der Apotheke nicht ganz stimmt, als externe Datenschutzbeauftragte für mehr als 200 Apotheken in ganz Deutschland verbringt sie einen großen Teil ihrer Zeit in der Offizin.

Seit 28 Jahren ist sie PTA, seit 2016 komplett selbstständig. Silke Braun-Powalka hat den Schritt gewagt und gibt seit Jahren erfolgreich Seminare zu den Themen QMS und Datenschutz. „Wie ich zum QMS kam? Vielleicht wie einige PTA – ich war nicht schnell genug aus dem Raum, als die Frage aufkam, wer denn QMB [Qualitätsmanagement Beauftragte, Anm. d. Red.] werden möchte.“ So fing also alles an. Braun-Powalka berichtet, dass es am Anfang zahlreiche Fragezeichen rund um das Thema QMS gab, zunächst konnte auch keiner der Kollegen wirklich helfen, das 2014 verpflichtend eingeführte QM-System war für alle neu. „Dann kauft man sich anfänglich halt ein Buch und versucht durch alles durchzusteigen.“ Nach den ersten Wochen als QMB wusste die PTA genau was ihr Ziel war: „Am meisten hat mich gestört, dass ich bei einer Revision nie sagen konnte, ob das, was der Pharmazierat oder der Auditor sagte auch tatsächlich Vorschrift war. Musste man es so in der Apotheke umsetzen, oder konnte man? Ich wollte die Aussagen wirklich beurteilen können. Deshalb das steigende Interesse.“

Also fing die PTA an sich immer mehr mit der Thematik auseinanderzusetzen. Fast in einem Atemzug mit QMS wird in vielen Apotheken das Thema Datenschutz genannt. Demnach setzte sich Braun-Powalka parallel auch mit diesem apothekenrelevanten Thema auseinander. Nach anfänglichem Interesse folgten viele Fortbildungsveranstaltungen. „Zunächst habe ich nur Fortbildungen zum Thema Qualitätsmanagement besucht, später dann auch welche zum Thema Datenschutz.“ Engagiert und interessiert konnte sie mit der Zeit ein fundiertes Wissen in beiden Bereichen vorweisen.

„Am Anfang lief alles eigenfinanziert neben meiner Tätigkeit in der Apotheke. Hier bin ich dann mit der Zeit immer weiter heruntergegangen mit den Stunden.“ Mit ihrem Chef habe sie immer offen gesprochen. Er wusste relativ schnell was ihr Ziel war – die Selbstständigkeit als Beraterin. Braun-Powalka erhielt von ihrem Vorgesetzten Rückenwind und wurde bei ihrem Vorhaben unterstützt. So wurde aus einer anfänglichen Vollzeitstelle mit den Monaten eine Teilzeitstelle.

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