Düsseldorf

PTA-Gipfel: „pDL und Nachwuchs im Fokus“

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Berlin -

Kürzlich fand der 4. PTA-Gipfel in Düsseldorf statt. Im Fokus der Veranstaltung standen die pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) und die Förderung des Nachwuchses. Die rund 60 angehenden PTA hatten viele Fragen. „‚Warum sollen sie überhaupt in die öffentliche Apotheke gehen‘, war eine davon“, erklärt Ioannis Hatzianastassiou, stellvertretender Kreisvertrauensapotheker in Düsseldorf.

Mehr als 60 Schüler:innen der PTA-Schulen Duisburg, Solingen, Köln und Essen waren eingeladen, sich bei der Veranstaltung zu informieren und auszutauschen. Der Fokus lag dabei auf den pDL, insbesondere der standardisierten Risikoerfassung bei hohem Blutdruck. Es gab neben einem Vortrag zum Beruf in Apotheken auch die Gelegenheit, an einem passenden Workshop teilzunehmen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Apothekerverein Düsseldorf und Umgebung (AvDuU) und der Kreisstelle der Apothekerkammer Nordrhein (AKNR).

pDL im Workshop

„Wir haben gemischte Gruppen gebildet, die an verschiedenen Stationen Blutdruck messen sollten“, so Hatzianastassiou. Dabei seien die Gegebenheiten immer anders gewesen. „Die Schüler sollten beispielsweise nach einer kurzen Gymnastik die Werte messen, oder nach einer Ruhephase oder mal mit erhobener Hand“, schildert er. „Auch während einer Unterhaltung wurde es mal probiert. Dabei konnten die angehenden PTA feststellen, unter welchen Voraussetzungen sie die solidesten Werte erhielten.“

So imitierte man die pDL in den Apotheken und konnte damit viele Schüler:innen begeistern. „Ich habe die Gelegenheit auch genutzt, um mich mit den Teilnehmern auszutauschen“, so Hatzianastassiou, der als Betreuer einer Gruppe eingeteilt war. „Ich habe gefragt, wie die einzelnen jungen Menschen überhaupt zur PTA-Ausbildung kamen und sehr unterschiedliche Antworten erhalten“, erklärt er.

Frühe Nachwuchsförderung

Manche absolvierten schon ein Praktikum in der Apotheke oder hatten in der Familie schon Angehörige, die in einer Apotheke arbeiten. „Eine Schülerin hatte vor ihrer Ausbildung einen Minijob als Botin und in der Apotheke gefiel es ihr so gut, dass sie selbst PTA werden wollte“, so Hatzianastassiou. Wichtig sei die frühe Förderung des Nachwuchses. „Wir müssen die Menschen für die Apotheke vor Ort begeistern“, macht er deutlich.

Denn: „Es wurden auch viele Fragen gestellt. Eine davon war, warum sie überhaupt in die öffentliche Apotheke gehen sollen und nicht in die Industrie“, so Hatzianastassiou. „Die Antwort ist simpel, aber aussagekräftig: Weil man dort Menschen hilft und sich für die Gesundheit jedes Einzelnen einsetzt.“ Für Hatzianastassiou war die Veranstaltung ein voller Erfolg. „Es macht Spaß, die jungen Menschen für die Apotheke begeistern zu können.“

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