Heilpflanzen im Frühjahr

Löwenzahn, die Pflanze der tausend Namen Eva Bahn, 23.04.2019 13:31 Uhr

Aus Frühjahrskuren ist er kaum wegzudenken, denn auch die Leber profitiert vom Einsatz des Heilkrautes. Löwenzahn kann als Salat genossen werden, wenn die Blätter noch zart und jung sind. Er wird ebenso in getrockneter Form als Tee getrunken. Dazu wird eine Mischung aus dem Kraut und den Wurzeln mit kochendem Wasser übergossen und etwa fünfzehn Minuten ziehen gelassen. Nach dem Abfiltern kann man ihn dann in kleinen Schlücken genießen. Er gehört neben der Artischocke und der Mariendistel zu den wichtigsten leberunterstützenden Pflanzen. Da Löwenzahn auch den Gallenfluss anregt, sollte er nicht bei Gallensteinleiden eingesetzt werden.

Den wenig schmeichelhaften Namen „Bettnässer“ trägt Taraxacum auch im Französischen, wo er „pissenlit“ genannt wird. Das lässt sich auf seine harntreibende Wirkung zurückführen, die besonders bei Menschen mit Blasensteinleiden als mildes Diuretikum gerne genutzt wird. Um den erstgenannten Effekt zu umgehen, ist es sicher sinnvoll, einen Löwenzahntee nicht direkt vor dem Schlafengehen zu trinken, sondern besser schon morgens mit einer Kur zu beginnen.

Nicht nur die Menschen, auch ihre Tiere können von der Wirkung des Löwenzahns profitieren. Die meisten Pflanzenfresser lieben ohnehin den leicht bitteren Geschmack der Blätter, und die meisten Pferde fressen auch die Wurzel besonders gerne. Bei Hunden empfiehlt es sich, das getrocknete Kraut mit der Wurzel gemahlen unter das Futter zu mischen. Besonders älteren Tieren mit Fressunlust, Müdigkeit oder Verdauungsbeschwerden kann so auf eine natürliche Weise geholfen werden.

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