Brückenköpfe

Philipp Lahm wird Gesundheitslobbyist

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Lahm ist nicht der erste Fußballpromi, der sein Image zur Vermarktung einer Sportsalbe einsetzt. Sein ehemaliger Teamarzt beim FC Bayern München, Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, ist der „Doc“ hinter der Doc-Salbe von Hermes. Mit Profelan hat er nach wie vor ein eigenes Produkt am Markt.

Andere Spitzensportler sind über reine Werbeverträge im Geschäft: Franziska van Almsick, Simone Laudehr, Oliver Kahn und neuerdings Sepp Maier sind aus den Kampagnen der Stada für Magnetrans beziehungsweise Mobilat bekannt. Die Klitschko-Brüder zeigten ihre Gesichter für das Nahrungsergänzungsmittel Eunova der Schwesterfirma Hemopharm/Stadavita. Tennis-Ass Philipp Kohlschreiber wiederum wirbt für das Sonnenschutzmittel Daylong der Nestlé-Tochter Galderma.

Im Sommer 2015 waren Graalmann und Uwe Deh überraschend bei der AOK von Bord gegangen. Grund waren „divergierende Auffassungen zur künftigen Aufstellung, Ausrichtung und Weiterentwicklung des Verbandes“. Als „grüne Hölle“ bezeichnete das Handelsblatt seinerzeit die Zustände in der Vorstandsetage in der Rosenthaler Straße. Beide haben sich als Politikberater selbstständig gemacht. Bei den Brückenköpfen ist außerdem der ehemalige Chef des Springer-Medizinverlags Hermannus Bernardus van Maanen an Bord.

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