Was Apotheker am meisten nervt

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Berlin - Die Apotheker ersticken in Bürokratie. Laut einer Umfrage der ABDA ist der Papierkram das größte Ärgernis im Apothekenalltag. Der Aufwand bei der Hilfsmittelversorgung, die Retaxationen der Krankenkassen und die Lieferengpässe der Hersteller nerven die Apotheker ebenfalls. Insgesamt sehen die meisten Apotheker nicht besonders positiv in die Zukunft. Laut ABDA-Statistik ist die Stimmung in der Branche im Vergleich zum Vorjahr schlechter geworden.

Von 500 befragten Apothekern gaben 83 Prozent an, dass „bürokratischer Aufwand“ zu den größten Ärgernissen zählt. Auf Platz 2 folgt der Aufwand bei der Hilfsmittelversorgung mit 63 Prozent. Beide Werte sind im Vergleich zur Umfrage vom Vorjahr in etwa konstant.

Retaxationen zählen zwar noch immer zu den drei größten Ärgernissen, allerdings hat sich die Situation hier merklich entspannt. Wählten bei der identischen Befragung 2016 noch 72,6 Prozent diese Antwort, waren es in diesem Jahr 58,2 Prozent. Die Novellierung des Rahmenvertrags und damit neue Regeln zur Retaxatierung haben offenbar eine Wirkung entfaltet. Neuerdings ärgern sich Apotheker allerdings wieder über neue Methoden der Kassen bei der Rezeptkontrolle.

Ein umgekehrter Trend zeigt sich bei den Lieferengpässen, die in den Apotheken als wachsendes Problem wahrgenommen werden. Knapp hinter den Retaxationen sind sie heute mit 58 Prozent ein ein spürbares Ärgernis. Bei den Durchschnittsapotheken mit 2 bis 2,5 Millionen Euro Umsatz sind es sogar 62,2 Prozent. Zum Vergleich: 2016 hatten nur 35,5 Prozent der Befragten die Ausfälle der Hersteller besonders beanstande

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