Sanacorp: Fixum fixieren

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Berlin -

Die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer (CSU), hat die Sanacorp besucht. Mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Herbert Lang sprach sie über GDP-konformen Versand und den Festzuschlag des Großhandels.

Schreyer besichtigte das Logistiklager des Großhändlers. Mit von der Partie waren die Apothekerin Michaela Erdmann, Inhaberin der Rosen-Apotheke in Seefeld und der im Dezember neu zu eröffnenden Alexander-Fleming-Apotheke in Martinsried, und Anselm Engelmayer vom CSU-Ortsverband Planegg.

Lang erklärte den Gästen, welche Probleme aus seiner Sicht des Großhandels am dringendsten angegangen werden müssen. Der GDP-konforme Versand ist laut Genossenschaft genauso eine Herausforderung wie das BGH-Urteil, das den Festzuschlag des Großhandels ad absurdum führe. Teure Produkte wie Betäubungsmittel, Hochpreisartikel und Kühlpräparate belasteten zunehmend die „ohnehin sehr geringe Marge“. Durch die Kontingentierungen und das vermehrte Direktgeschäft gerate die Mischkalkulation in Schieflage.

Nach Ansicht der Sanacorp soll das im Koalitionsvertrag verankerte Rx-Versandverbot zügig umgesetzt werden und das Boni-Urteil korrigiert werden, um die dadurch geschaffenen Wettbewerbsnachteile wieder aufzuheben.

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