Overwiening verteidigt absolute Mehrheit

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Berlin - Gabriele Overwiening wird Kammerpräsidentin in Westfalen-Lippe bleiben können. Die mögliche Wiederwahl steht zwar erst am 4. September an, sollte aber angesichts der Mehrheitsverhältnisse nach der Kammerwahl keine große Hürde darstellen: Overwienings Liste verteidigte die absolute Mehrheit im Apothekerparlament von Westfalen-Lippe.

Drei Listen hatten sich zur Wahl gestellt. Die „Gemeinschaftsliste“ mit Overwiening an der Spitze kam auf 55,25 Prozent (2014: 55,61 Prozent) und erhält damit 54 der 97 Sitze in der Kammerversammlung. Die Liste „Aktive Apotheker*innen“ verbesserte sich leicht auf 37,71 Prozent (2014: 36,27 Prozent) und schickt 37 Vertreter. Kleinste Fraktion bleiben die „Basisapotheker“ mit sechs Vertretern. Sie erzielten 7,04 Prozent (2014: 8,13 Prozent).

Damit bleiben die Verhältnisse in der Kammerversammlung weitestgehend unverändert. Das neue Apothekerparlament wird 97 Delegierte umfassen, aufgrund der gestiegenen Zahl der Wahlbrechtigten fünf mehr als bislang. Auf den Wahlkreis Arnsberg entfallen 40 Kammerversammlungsmitglieder, auf den Wahlkreis Detmold 22 und auf den Wahlkreis Münster 35.

7914 wahlberechtigte Kammermitglieder konnten ihre Stimme abgeben, 3193 machten Gebrauch von diesem Recht. Die Wahlbeteiligung lag mit 40,4 Prozent leicht über dem Wert von vor fünf Jahren (39,5 Prozent).

Als erste Heilberufskammer deutschlandweit hatte die Apothekerkammer Westfalen-Lippe ihren Mitgliedern in den vergangenen Wochen eine Kombination aus Brief- und Onlinewahl angeboten. „Die technische Umsetzung der Online-Wahl verlief reibungslos“, bilanzierte Hauptwahlleiter Dr. Andreas Walter nach der Premiere. Gut ein Drittel der Stimmen wurde online abgegeben. „Es ist sehr erfreulich, dass wir die Wahlbeteiligung gegen den allgemeinen Trend bei Kammerwahlen nicht nur auf dem Niveau des Jahres 2014 stabilisieren, sondern sogar leicht erhöhen konnten.“

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