ABDA-Plakate gegen den Versandhandel

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Berlin - Die ABDA kämpft weiter – in dieser Woche startet eine neue Plakat-Kampagne, die mit zwei Motiven das Land aufrütteln soll. Beide spielen mit der Angst um die Sicherheit, wenn jedermann Medikamente liefern kann.

„Jens ist ein richtig guter Postbote. Aber kein Apotheker.“ Dieser Claim ist auf dem Foto eines Zustellers zu lesen. Und: „Verschreibungspflichtige Medikamente gehören in kompetente Hände. Nicht in die Post.“ Das zweite Sujet zeigt ein kleines Mädchen mit blonden Zöpfen, das gerade die Tür öffnet: „Postboten geben Pakete auch mal beim Nachbarn ab. Wir nicht.“

Die bundesweite Verteilung erfolgt via Beilage in der hauseigenen Pharmazeutischen Zeitung (PZ). Das Ziel der Aktion ist allgemein gehalten. ABDA-Sprecher Dr. Reiner Kern: „Die Motive sollen darlegen, dass Arzneimittel als Güter besonderer Art in die Hände von Experten gehören. Und Experten für Arzneimittel sind und bleiben die Pharmazeuten, die vor allem in der Apotheke vor Ort bereitstehen, ihre Patienten zu betreuen.“

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt wendet sich an alle Apothekenleiter: „Die Politik muss weiterhin an einer Lösung arbeiten, mit der die Arzneimittelversorgung in Deutschland nach dem EuGH-Urteil dauerhaft gesichert werden kann. Auf jeden Fall werden wir in Ihrem Sinne weiter intensiv daran arbeiten, dass dieses Thema auch bei der neuen Bundesregierung auf der Agenda steht.“

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