Kinderärzte: Corona-Attest nur im Einzelfall

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Einfluss auf Kinder noch immer unklar

Die Bemessung des Risikos sei schwierig, daher müsse die Ausstellung eines solchen Attests individuell vom Kinderarzt entschieden werden. „Bis heute ist nicht klar, ob Kinder mit bestimmten Grunderkrankungen oder medikamentösen Therapien ein höheres Risiko für eine Sars-CoV-2-Infektion oder einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankunghaben als andere und ob es bestimmte Merkmale gibt, die zur individuellen Risikoerhöhung führen.“

Seit dem 18. März läuft ein Survey der DGPI zu hospitalisierten Kindern mit Covid-19: Etwa 25 Prozent der hospitalisierten sowie 50 Prozent der intensivtherapiepflichtigen Kinder wiesen dabei eine Grunderkrankung auf. Die Zahlen seien allerdings noch zu klein, um Risikoprofile definieren zu können. Auch Studien aus anderen Ländern würden bisher keine eindeutigen Rückschlüsse erlauben.

Kein erhöhtes Risiko bei guter Einstellung

Daher müsse man sich bis auf weiteres auf Annahmen stützen und Plausibilitäten prüfen. „Grundsätzlich wird man davon ausgehen können, dass Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die gut kompensiert beziehungsweise gut behandelt und daher in ihrer Lebensqualität wenig oder unbeeinträchtigt sind, auch kein höheres Risiko für eine schwerere Covid-19-Erkrankung zu fürchten haben, als sie dem allgemeinen Lebensrisiko entsprechen.“ Dazu würden beispielsweise Kinder mit Diabetes mellitus Typ 1, Asthma, neurologischen oder endokrinologischen Erkrankungen und auch Kinder mit angeborenen Herzfehlern oder Herz-Kreislauferkrankungen – „die weder die Lunge, das Herz-Kreislaufsystem, die Nierenfunktion noch das Immunsystem in relevantem Ausmaß kompromittieren“ – zählen.

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