Bundesrechnungshof prüft Spahns Deal mit DocMorris

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Berlin - Der Bundesrechnungshof (BRH) prüft nach einem Bericht von Bild.de jetzt die Maskendeals von Bundgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Dabei geht es unter anderem um die Masken, die er über seinen Freund Max Müller bei DocMorris bestellt hat.

„Als problematisch gelten beim Rechnungshof nach Bild-Informationen Masken-Lieferungen einer deutschen Tochterfirma der Versandapotheke DocMorris (Centropharm) an das Gesundheitsministerium“, heißt es in dem Bericht. Nachdem das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 11. März auf Nachfrage von Bild noch den Kauf von 500.000 FFP2-Masken bestätigt habe, sei acht Tage später die Liefermenge auf eine Million Stück berichtigt worden.

Ärger gebe es auch im Zusammenhang mit der Verteilung von FFP2-Masken an Kunden mit Berechtigungsscheinen über die Apotheken: Spahn habe ein Angebot der Drogeriekette dm über 1 Euro pro Maske abgelehnt und stattdessen den sechsfachen Betrag gezahlt, insgesamt zwei Milliarden Euro.

Der BRH bestätigte die Prüfungen gegenüber Bild, wollte aber wegen des laufenden Verfahrens keine weiteren Auskünfte geben. Derzeit sei nicht abzuschätzen, wie lange die Prüfung dauern werde. Laut Bericht läuft der Prozess zäh, „es soll bereits zu lautstarken Auseinandersetzungen gekommen sein“.

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