APOTHEKE ADHOC Umfrage

AMNOG: Apotheken übermäßig belastet

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Eigentlich waren die Apotheker im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) überhaupt nicht erwähnt. Belastungen waren zwar dezidiert vorgesehen, aber nicht explizit genannt. Vielmehr sollten Funktionsrabatte des Pharmagroßhandels „abgeschöpft“ werden. Erst nach massivem Protest erklärten sich die Gesundheitsexperten von Union und FDP bereit, das Einsparvolumen zumindest formal aufzuteilen. In der Branche macht man sich wenig Illusionen über das Ausmaß der Belastungen für die Apotheken.

85 Prozent der Leserinnen und Leser von APOTHEKE ADHOC sind der Meinung, dass die Apotheker vom AMNOG „übermäßig betroffen“ sind. 10 Prozent halten die Einsparungen für einen „angemessenen Sparbeitrag“, 5 Prozent finden, dass die Apotheker „weitgehend verschont“ wurden. An der Umfrage nahmen vom 8. bis 11. November 2034 Leserinnen und Leser teil.

Insgesamt will die Bundesregierung mit dem AMNOG bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr sparen. Apotheken und Großhandel sollen jeweils 200 Millionen Euro beitragen. Der Großhandelsverband Phagro hatte wiederholt vorgetragen, dass die Mitgliedsfirmen weitere Einbußen des Gewinnes nicht verkraften könnten und die Belastungen an die Apotheken weitergeben müssten. Mehrere Apothekerkammern hatten sich an Bundestagsabgeordnete gewandt und auf die drohenden Konsequenzen hingewiesen.

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