Schlüsselübergabe: Ein Hochhaus für die EMA

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Berlin - Wenige Wochen vor dem neuen Brexit-Datum hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ihre Übersiedlung von London nach Amsterdam weitgehend abgeschlossen. Das eigens dafür errichtete Hochhaus im Amsterdamer Geschäftsviertel Zuidas ist am Freitag offiziell an die mit der Überwachung der Qualität und Sicherheit von Arzneimitteln in der EU betraute Agentur übergeben worden. 

EMA-Direktor Guido Rasi unterzeichnete den langfristigen Mietvertrag und dankte den Niederlanden dafür, „dass dieser bedeutende Meilenstein pünktlich erreicht wurde“, teilte die Behörde mit. Bis zum 13. Januar soll die volle Inbetriebnahme der neuen Zentrale erfolgen.

Der Umzug der 1995 gegründeten Agentur mit knapp 900 Beschäftigten ist eine konkrete Folge des geplanten Austritts Großbritanniens aus der EU, der nach mehreren Verschiebungen nun bis Ende Januar 2020 vorgesehen ist. Rund 80 Prozent der in London angestellten Mitarbeiter sind seit Jahresbeginn in die Niederlande umgezogen. Zunächst war die EMA in Amsterdam in einem Provisorium untergebracht.

Um den Sitz der Agentur hatten sich Städte in 19 EU-Mitgliedsländern beworben, darunter auch Bonn. In der entscheidenden Abstimmungsrunde machte Amsterdam 2017 das Rennen knapp vor Mailand.

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