Kontrazeptiva

Neue Risikohinweise für Yasmin

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Der Pharmahersteller Bayer Schering nimmt neue Hinweise zum Risiko venöser Thrombosen (VET) in die Fachinformation seines oralen Kontrazeptivums Yasmin (Drospirenon, Ethinylestradiol) auf. Die Aktualisierung erfolgt aufgrund der Ergebnisse von vier neuen epidemiologischen Studien.

Zwei prospektive Beobachtungsstudien hatten ergeben, dass das VTE-Risiko von Yasmin vergleichbar ist mit dem levonorgestrelhaltiger Kontrazeptiva. In zwei retrospektiven Untersuchungen kamen Wissenschaftler allerdings zu dem Schluss, dass bei Yasmin-Anwenderinnen häufiger Thrombosen auftreten als bei Frauen, die Kontrazeptiva der zweiten Generation einnehmen.

Bayer wies jedoch darauf hin, dass die Ergebnisse dieser Studien statistisch nicht signifikant seien. Zudem bemängelte der Konzern „wesentliche methodische Schwächen“. Sie müssten geklärt werden, bevor eine endgültige Aussage zum Thromboserisiko von Yasmin getroffen werden könne.

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