Corona-Impfstoff: AstraZeneca nimmt klinische Studie wieder auf

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Die Unterbrechung ab September war nicht das erste Mal, dass die Studie vorläufig gestoppt wurde. Die Universität Oxford, die den Impfstoff entwickelt hat, bestätigte, dass die Impfstudie auch in Südafrika unterbrochen wurde. Sollte sich ein Zusammenhang mit dem Impfstoff herausstellen, wäre dies ein schwerer Schlag für das Projekt, zitiert das britische Fachmagazin „Nature News“ die Impfstoff-Expertin Marie-Paule Kieny vom französischen Gesundheitsinstitut Inserm. Sollte es keinen Zusammenhang geben, werde die Unterbrechung binnen Wochen aufgehoben, sagte Kieny.

Ein solcher vorläufiger Studienstopp sei „nicht ungewöhnlich“, hatte der US-Immunologe Anthony Fauci, der auch als Berater der US-Regierung tätig ist, im September erklärt. „Das ist eines dieser Sicherheitsventile, die man bei klinischen Studien wie dieser hat.“

Das Vakzin AZD1222 zählte bisher zu den aussichtsreichen Kandidaten unter den potenziellen Corona-Impfstoffen. Viele Länder – auch Deutschland – verfolgen die Strategie, mit möglichst vielen Pharmafirmen Vorverträge abzuschließen, um bei einem erfolgreichen Impfstoff rasch Zugriff zu haben. Auch die EU-Kommission hat schon mit sechs Herstellern Gespräche geführt. Mit dem Biontech-Konkurrenten AstraZeneca gibt es bereits einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 400 Millionen Impfstoff-Dosen.

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