Astrazeneca wegen Corona mit schwachem dritten Quartal

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Cambridge -

Nach klaren Zuwächsen im ersten Halbjahr hat die Corona-Pandemie im dritten Quartal die Geschäfte beim Pharmakonzern Astrazeneca ins Stocken gebracht. So schlug sich negativ nieder, dass in diesem Zeitraum generell weniger Patienten behandelt wurden. Gleichzeitig waren Kosten etwa für die Vermarktung von Medikamenten gestiegen sowie für Hygienemaßnahmen und die Forschung und Entwicklung.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) ging in der Folge um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 0,94 US-Dollar zurück, wie die Briten am Donnerstag in Cambridge mitteilten.

Zwischen Juli und September legte der Umsatz zwar angetrieben vor allem von neuen Medikamenten und Krebstherapien wie dem Flaggschiff Tagrisso um drei Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Dollar zu – doch war auch dies eine deutliche Verlangsamung im Vergleich zur ersten Jahreshälfte. Das Management sieht sich gleichwohl auf einem guten Weg zu seinen Jahresprognosen. Konzernchef Pascal Soriot stellte die Anleger dabei darauf ein, dass Zuwächse etwa bei den Einnahmen aus Kooperationen voraussichtlich im vierten Quartal anfallen dürften.

Die Arbeiten an einem Covid-19-Impfstoff kommen laut dem Konzern unterdessen voran. Das Unternehmen sei in der Vorbereitung zu den entscheidenden klinischen Tests (Phase III). Der Konzern hatte die klinische Forschung an dem mit der Universität Oxford entwickelten Corona-Impfstoff Anfang September vorübergehend gestoppt, nachdem bei einem Teilnehmer aus Großbritannien gesundheitliche Probleme aufgetreten waren. Inzwischen wurden die Tests wieder aufgenommen.

 

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