HIV-1-Infektionen

Carbotegravir-PrEP: Studie an Frauen Nadine Tröbitscher, 08.01.2018 13:15 Uhr

Berlin - Südlich der Sahara sind mehr als 60 Prozent der mit dem HI-Virus infizierten Menschen weiblich. Eine Phase-III-Studie soll Sicherheit und Wirksamkeit des noch experimentellen Integraseinhibitors Carbotegravir an afrikanischen Frauen untersuchen.

Etwa 3200 Frauen aus Botswana, Kenia, Malawi, Swasiland, Südafrika, Uganda und Simbabwe im Alter zwischen 18 und 45 Jahren werden an der doppelblinden Studie teilnehmen. Eingeschlossen werden sexuell aktive Frauen, die gefährdet sind, an HIV zu erkranken. Zu Studienbeginn muss eine bestehende HIV-Infektion ausgeschlossen werden. Unter dem Namen HIV Prevention Trials Network (HPTN) 084 sollen Wirksamkeit und Sicherheit des injizierbaren Cabotegravir im Vergleich zur oral applizierbaren Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil untersucht werden.

Carbotegravir ist ein Integrase-Strangtransfer-Inhibitor (INSTI) und verhindert den Einbau der viralen DNA in das Wirtsgenom durch Hemmung der Integrase, die neben reverser Transkriptase und Protease eine Schlüsselfunktion bei der Virusvermehrung darstellt. ViiV hat den Arzneistoff zur Therapie und Prävention von HIV-Infektionen als Tablette und Nanosuspension zur intramuskulären Injektion entwickelt. Carbotegravir ist ein Analogon des bekannten Dolutegravir, das beispielsweise in Tivicay (ViiV) enthalten ist.

Die Nanosuspension besitzt eine lange Halbwertszeit von etwa acht Wochen, so dass eine Injektion alle zwei Monate die Präventionsoptionen im Vergleich zu täglichen Tabletteneinnahme verbessern und die Compliance der Risikogruppen erhöhen könn

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