Urologika

Mictonorm: Vom Dragée zur Filmtablette APOTHEKE ADHOC, 13.01.2017 09:05 Uhr

Berlin - Seit Jahresbeginn ist Mictonorm (Propiverin) von Apogepha als weiße Filmtablette statt wie zuvor als rosafarbenes Dragée auf dem Markt. Restbestände werden noch abverkauft. Die Gründe für einen Wechsel der Arzneiform sind vielfältig.

Die Veränderung ist minimal, doch der ein oder andere Kunde wird sich sicher wundern, dass Mictonorm nun eine andere Farbe hat. Auch der Geschmack könnte anders sein. Der Kern der Tablette, welcher den Wirkstoff enthält, ist gleich geblieben. Eine veränderte Wirkung ist also nicht zu erwarten. Lediglich der Überzug der Tablette wurde ausgetauscht.

Es gibt viele Gründe, eine Tablette zu überziehen: Geschmacksverbesserung, verbesserte Konfektionierung, ästhetische Gründe, Schutz des Arzneimittels vor äußeren Einflüssen, Magensaftresistenz, Modifizierung der Wirkstofffreisetzung, Schluckerleichterung, leichtere Identifizierung.

Mictonorm und die niedriger dosierte Variante für Kinder, Mictonetten, werden zur Behandlung von (Drang-)Inkontinenz und erhöhter Miktionsfrequenz eingesetzt. Propiverin hemmt den Einstrom von Calcium-Ionen in die glatten Muskelzellen der Blase und wirkt dadurch spasmolytisch. Außerdem hemmt der Wirkstoff durch seine anticholinergen Eigenschaften den Nervus pelvicus, der für die Kontraktion des Detrusors (Blasenmuskel) verantwortlich ist. Der Detrusor ist verantwortlich für einen erhöhten Druck auf die Blase.

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