Behandlungsoptionen bei Hypersomnie

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Wakix ist in zwei verschiedenen Dosierungen erhältlich: 4,5 und 18 mg. Wakix ist zur Behandlung der Narkolepsie ab 18 Jahren zugelassen. Die Narkolepsie kann mit oder ohne Kataplexie (Episoden von Muskelversagen) verlaufen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Das Arzneimittel ist kann auch für ältere Personen geeignet sein, so unterscheidet sich die Pharmakokinetik von Pitolisant kaum zwischen 68- bis 80-Jährigen. Dennoch verweist der Hersteller darauf, dass die Daten zur Anwendung im höheren Lebensalter begrenzt sind. Die Dosierung sollte entsprechend der Leber- und Nierenfunktion des Patienten angepasst werden.

Hunde und Narkolepsie

In Deutschland leiden nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM) rund 40.000 Menschen unter Narkolepsie. Das entspricht einer Prävalenz von ungefähr 26 bis 50 Erkrankungen auf 100.000 Personen. Die Dunkelziffer wird weitaus höher geschätzt. Auch Hunde können an Narkolepsie erkranken, bei zwei Rassen ist das Leiden sicher diagnostiziert worden. Dobermann und Labrador dösen augenscheinlich spontan weg. Mitunter sind die plötzlichen Schlafphasen so abrupt, dass die Vorderläufe wegsacken und das Tier zu Boden geht.

Gesunde Hunde können jedoch für Menschen mit Schlafstörungen auch nützlich sein, so können gewisse Rassen zum Narkolepsie Warnhund ausgebildet werden. Narkolepsiewarnhunde warnen bis zu fünf Minuten vor einer Schlafattacke. Das ermöglicht dem Betroffenen sich zu setzen, zu legen, einen sicheren Ort aufzusuchen oder einen Angehörigen anzurufen, um Verletzungen zu vermeiden. Überkommt den Patienten starke Schläfrigkeit, während er nicht zu Hause ist, so kann der Hund lernen, seinen Menschen sicher nach Hause zu führen.

 

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