Polizeischutz bei Homöopathie-Vortrag

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Berlin - Gewaltandrohung gegen die Hahnemann-Gesellschaft: Weil ein Skeptiker auf Twitter ankündigte, „eventuell anwesende Hahnemannianer so richtig rund zu machen“, musste der Vortrag von Natalie Grams gestern Abend an der Universität Mainz unter Polizeischutz stattfinden. Schon im Vorfeld hatte es Ärger um die Veranstaltung gegeben.

„Der Hörsaal war voll, es waren fast 120 Personen anwesend“, sagt Ulrike Fröhlich vom Vorstand der Hahnemann-Gesellschaft. Befürworter und Gegner der Homöopathie und Studenten. Da die vertretenen Anhänger der alternativen Therapierichtung Sorge um ihre Sicherheit hatten, hatten sie nach der Twitter-Ankündigung die Polizei informiert. Die Referentin selbst legt Wert auf die Feststellung, dass sie es war, die um Polizeischutz gebeten hatte.

„Als wir ankamen, stand ein Polizeiauto vor der Universität“, sagt Fröhlich. Die zwei Beamten waren rund 20 Minuten während des Vortrages vor Ort, da es friedlich blieb, verließen sie die Uni wieder.

Die Hahnemann-Gesellschaft hatte bereits in der vergangenen Woche beim Uni-Präsidenten zu erwirken versucht, dass der Auftritt der Ärztin und Homöopathie-Kritikerin gestrichen wird. Vergeblich, die Universität ließ den Vortrag von Grams wie geplant über die Bühne gehen.

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