Pharmatechnik unterstützt Flutopfer

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Berlin -

Familie Klinkenberg gehört zu den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe: Beide Apotheken der Familie wurden geflutet. Unterstützung kam unter anderem in Form ihres Softwareanbieters, der sie mit neuen technischen Geräten versorgte

Im Zuge der Flutkatastrophe unterstützt Pharmatechnik seine betroffenen Apothekenkund:innen, damit diese weiterhin die Arzneimittelversorgung vor Ort sichern können. Auch in Leverkusen kam der Softwareanbieter zum Einsatz: Die Firma versorgte eine vom Hochwasser betroffene Apothekenfamilie mit neuen Inventurgeräten und reparierte den Server der Apotheke.

Bei der Flutkatastrophe Mitte Juli gingen die Schlehen Apotheke und die Adler Apotheke der Familie Klinkenberg unter. „Plötzlich war da überall Wasser in der Fußgängerzone. Auf jeden Fall war es über einen Meter hoch,“ berichtet Apothekerin Jana Klinkenberg. Der Keller mit den Laborgeräten und die gerade neu angeschafften Lagersysteme seien innerhalb einer Viertelstunde bis zur Decke geflutet worden, heißt es weiter. Mit vereinten Kräften hätte das Apothekenteam in letzter Sekunde einen Teil der Medikamente und einige Rezepte gerettet. Für den Server sei es zu spät gewesen: Er stand gänzlich unter Wasser.

Das gesamte Ausmaß des Schadens habe sich erst nach Abziehen der Flut festellen lassen: Neben den technischen Geräten und einigen Medikamenten hätten vor allem die seit Generationen überlieferten antiken Möbel im Wasser gestanden. Diese seien nun unbrauchbar.

Beide Apotheken seien mit knapp 40 Helfer:innen leergeräumt worden und müssten jetzt kernsaniert werden. Aktuell sei somit kein Apothekenbetrieb möglich. Um den gesellschaftlichen Auftrag als Arzneimittelversorger für die Region sicherzustellen, habe die Betreiberfamilie Klinkenberg den Apothekeneinrichter Wiemer kontaktiert, der nach aufwendigen Suchen Container organisierte.

Jana Klinkenberg spricht ihren Dank aus: „Neben der Übergangsbehausung für unsere Apotheken sind wir besonders unserem Softwareanbieter Pharmatechnik dankbar. Wir wurden in wenigen Tagen mit Inventurgeräten versorgt und auch die Festplatte des Servers, der untergegangen war, konnte von Pharmatechnik gerettet werden.“ Ihre Schwester Kaja Klinkenberg, die ebenfalls in den Apotheken der Familie arbeitet, ergänzt: „Die freundlichen Mitarbeiter haben uns bestens unterstützt und bei der Ausstattung im Container geholfen. Ob EDV-Anlagen, Drucker, Fax, Kopierer, Telefone oder Rezeptscanner, Pharmatechnik hat jegliche Geräte besorgt sowie installiert. Wir können technisch so arbeiten wie vorher. Sogar die Telematikinfrastruktur ist erreichbar.“

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