Tübingen

Chemsex-Ambulanz an der Uniklinik dpa, 27.11.2019 16:38 Uhr

Berlin - Eine neue Ambulanz an der Universitätsklinik Tübingen will Beratung zum Thema „Chemsex“ bieten und bei der Entwöhnung helfen. „Chemsex“ bezeichnet die Einnahme vor allem chemischer Drogen beim Geschlechtsverkehr. „Ein kontrollierter Konsum ist nicht möglich. Das ist wie ein Tanz auf einem Vulkankrater“, sagte der betreuende Arzt Carsten Käfer am Mittwoch.

Neben Metropolen wie Berlin liegen laut Uniklinik auch in Baden-Württemberg Szeneschwerpunkte, vor allem in den Regionen
Reutlingen, Stuttgart, Konstanz und im Zollernalbkreis. Ein vergleichbares psychiatrisches Beratungsangebot für Betroffene gibt es im Südwesten bisher nicht.

Käfer zufolge benutzen Anhänger dieser Praktik die Drogen, um den Sex intensiver zu erleben. Mit der Einnahme gehe aber auch die Reduktion von Hemmnissen einher. Kontrollverlust und die Gefahr einer Ansteckung etwa mit HIV, Psychosen und Abhängigkeit nannte der Arzt als mögliche Folgen.

Knapp 52 Prozent der Menschen, die „Chemsex“ praktizieren, seien Männer, die Sex mit Männern haben, sagte Käfer. Nach Angaben von Prakash W., der bundesweit Präventionskurse für die „Aidshilfe“ leitet, hat Sexualität bei vielen Schwulen einen hohen Stellenwert und sei oft mit Leistungsdruck verbunden.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Coronavirus

Coronavirus

Südkorea meldet erneuten Anstieg»

Sonder-Jour Fixe wegen Covid-19

BfArM: Verfallware gegen Lieferengpässe?»

Ausgangsbeschränkung

Apothekerkammer: Beschäftigungsverbot für Schwangere»
Markt

Corona-Schutz

Trotz Plexiglas: Kunden sollen Mundschutz tragen»

Fabian Kaske im Podcast

OTC-Versand explodiert – Corona verschiebt Marktanteile»

180 Millionen Franken

eRezept und Corona-Boom: Zur Rose sammelt Geld ein»
Politik

Unzureichende Finanzzusagen

Klinikchefs schreiben Brandbrief»

Corona-Krise

Altmaier verteidigt Hilfsprogramm»

Keine Debatten über Erleichterungen

Kanzleramtschef: Kontaktsperre mindestens bis 20. April»
Internationales

FDA-Zulassung für Abbott

USA erlaubt Corona-Schnelltest»

Verlauf von Sars-CoV-2

Nach Lockerungen: Zweite Welle in China?»

Österreich

Ermittlung wegen Covid-19-Ausbreitung in Ischgl»
Pharmazie

Verbreitung von Sars-CoV-2

Feinstaub als Virus-Katapult?»

Zulassungsempfehlungen in der EU

Novartis: Erfolg bei Zolgensma und Cosentyx»

Durchseuchung mit Sars-CoV-2

Studie soll Herdenimmunität ermitteln»
Panorama

Risiken und Engpässe

Corona-Medikamente: WHO warnt vor Experimenten»
Virologe: Corona-Tests könnten deutlich ausgeweitet werden»

WIR GEGEN CORONA

Videogrüße aus der Krise»
Apothekenpraxis

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Jetzt in Ihrer Apotheke: 4-lagige Sonderausgabe»

Lieferungen werden beschlagnahmt

Schutzkleidung: Apotheken im Stich gelassen»

Corona-Krise

Kurzarbeit: Was heißt das?»
PTA Live

Mindestabstand einhalten!

Statt Kittel: PTA trägt T-Shirt mit Warnhinweis»

Herstellanweisungen via Homeoffice

Corona fordert die Rezeptur-PTA»

In Hessen heißt es zu Hause lernen

PKA- und PTA-Schüler gehen ins Home-Office»
Erkältungs-Tipps

Flimmerhärchen und Sekret

Die Nase als Schutzschild»

Ohne Schmuck für mindestens 30 Sekunden

Infektionsprävention: Handhygiene»

Influenza vs. Erkältung

Grippeschutzimpfung: Einfluss auf Erkältungen?»
Magen-Darm & Co.

Tofu, Seitan & Co.

Vegan – der Verzicht auf alles tierische»

Besondere Ernährungsformen

Vegetarisch – Der Verzicht auf Fleisch»

Parasitenbefall

Würmer: Harmlos aber unangenehm»
Kinderwunsch, Schwangerschaft & Stillzeit

Was bedeutet Risikoschwangerschaft?

Schwangerschaft 35 +»

Scheidenpilz, Cystitis & Ischiasschmerzen

Tipps bei typischen Symptomatiken in der Schwangerschaft»

Krank in der Schwangerschaft 

Hausmittel vs. Arzneimittel: Alternativen für werdende Mütter»
Medizinisches Cannabis

Die Inhaltsstoffe der Cannabispflanze

THC und CBD: Wo liegen die Unterschiede?»

Teil 1: Rezeptangaben und Sonderfälle

How to: Cannabisrezept»

Cannabidiol, THC, Vollspektrum & Co.

Blüte oder Extrakt – was sind die Unterschiede?»