Wick verwechselt Versandapotheke

, Uhr

Berlin - Böse Hersteller verlinken zu Versandapotheken, ganz böse Hersteller werben sogar im Internet für sie. Blöd nur, wenn dabei der falsche Webshop angesteuert wird. So geschehen bei Wick Medinait.

Bei Sport1 hatte sich zuletzt Procter & Gamble (P&G) eingebucht. Direkt auf der Startseite des Sportportals wurde Wick Medinait beworben, auf der Bannerfläche wurde nicht nur das Produkt mit dem Claim „Lindert 6 Erkältungssymptome in der Nacht“ abgebildet, sondern auch das Logo von Medikamente-per-Klick. Dazu der Hinweis: Keine Versandkosten.

Wer aber auf den Banner klickte, gelangte nicht zur bayerischen Versandapotheke, sondern zum Angebot des Konkurrenten Shop-Apotheke. Kleiner Trost für den interessierten Endkunden: Auch der Branchenprimus aus den Niederlanden war Partner der aktuellen Wick-Kampagne, bot also ebenfalls 43 Prozent Ersparnis. Dritter Versender der Kampagne war DocMorris.

Interessenten, die dem Banner treuherzig folgten, hatten trotzdem Pech: Medikamente-per-Klick ist zwar mit 10,89 Euro unter den drei Anbietern der teuerste. Shop-Apotheke ruft 10,74 Euro auf, DocMorris sogar nur 10,39 Euro. Da aber nur die deutsche Apotheke die Versandkosten erlässt, zahlen die erkälteten Sportfans bei der unverhofften Konkurrenz knapp 4 Euro mehr.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Herausforderung Taxation
E-Rezepte im Krankenhaus»
Wie soll es funktionieren?
FAQ: Die PTA und das E-Rezept»
Erklärung für schwere Verläufe?
Seneszenz: Sars-CoV-2 lässt Zellen altern»
Neuer Antikörper bei Psoriasis
UCB launcht Bimzelx»
Apotheker baut Botendienst massiv aus
Doppeltour als E-Rezept-Vorbereitung»
ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick
Spahn beim DAT – Abda sucht Kinderreporter»
Rätselbilder für echte Kenner
Zu wem gehört das Logo?»
Dokumentation, Standardisierung & Co.
Patientensicherheit in der Rezeptur»