Apothekenbedarf

Wepa stampft K+M ein

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Berlin -

Die Apothekenbedarfshersteller Wepa und K+M legen ihre Vertriebsaktivitäten zusammen. Künftig sollen die Produkte beider Firmen unter der Marke Wepa angeboten werden. Am Produktsortiment werde sich dabei nichts ändern, sagt eine Sprecherin.

 

Bereits 2004 war das Essener Unternehmen „Kress und Meinberg“ von Wepa übernommen und in „K+M Handels GmbH“ umbenannt worden. Die beiden Firmen arbeiteten aber bisher eigenständig.

Jetzt will Wepa sparen: Die Vertriebsprozesse sollten optimiert werden, um den wirtschaftlichen Herausforderungen und Veränderungen des Apothekenmarktes Rechnung zu tragen, heißt es bei Wepa. Arbeitsplätze sollen nicht gestrichen werden: Alle Mitarbeiter würden ihren Job behalten, betont die Sprecherin.

Der Bedarfshändler gehört der Familie um Geschäftsführer Dr. Axel Ciesielski. Im Geschäftsjahr 2010/2011 setzte das Unternehmen aus Hillscheid knapp 82 Millionen Euro um, 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch der Gewinn war rückläufig und lag bei 6,3 Millionen Euro – 11,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

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