„Mit Einschränkungen geeignet“

Warentest bewertet Schlankheitsmittel

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Vor zwei Jahren hatte schon Öko-Test 21 Schlankheitsmittel aus Apotheken, Drogerien und Discountern getestet. Ergebnis: einmal „befriedigend“, achtmal „mangelhaft“, alle anderen „ungenügend“. Keines konnte richtig überzeugen.

Laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind zwei Drittel der deutschen Männer (67 Prozent) und die Hälfte der deutschen Frauen (53 Prozent) übergewichtig. Ein Viertel ist adipös und besitzt somit einen BMI über 30. Laut Beurteilung von Warentest eignen sich Mittel zur Gewichtsreduktion nur für Menschen mit einem BMI ab 25.

In der S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“ ist eine kombinierte Vorgehensweise als effektive Maßnahme zur Gewichtsreduktion aufgeführt: Eine Kombination aus Ernährungsumstellung, vermehrter Bewegung, Verhaltens- und Lebensstiländerung wird als sinnvoll angesehen. Wenn nötig, kann unterstützend eine zeitlich begrenzte Pharmakotherapie erfolgen.

Auch Kinder leiden an Übergewicht. Der Einsatz von Abnehmmitteln sollte hier nicht erfolgen. Die neue S3-Leitlinie „Adipositas-Therapie und -Prävention im Kindes- und Jugendalter“ zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Krankheit zu stärken, denn Adipositas ist die häufigste ernährungsabhängige Erkrankung bei Minderjährigen.

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