Sicherheit: DHL liefert nicht in Problemkiez

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Berlin - Nach einem Bericht des Berliner Kuriers werden bestimmte Postleitzahlenbereiche im Berliner Wedding von dem Paketzusteller DHL nicht mehr angefahren. Die Sicherheit der Kuriere sei dort gefährdet. Auch Versandapotheken könnten betroffen sein.  

Wie der Berliner Kurier berichtet, hat DHL die Auslieferung von Paketen in einige Berliner Bezirke gestoppt. Betroffen sind demnach mindestens drei Kieze rund um die Prinzenallee, Soldiner Straße und Osloer Straße, die sich im Stadtteil Wedding befinden. Grund seien gewalttätige Angriffe auf DHL-Fahrer. Pro Straße gibt es mehrere tausend Straftaten pro Jahr.

Ein Zusteller, der anonym bleiben will, berichtet im Lokalblatt von ständigen Attacken. „Ich fahre alleine. Mir ist es nicht nur einmal passiert, dass ich in der Prinzenallee halte und kurz darauf drei Personen um mich herum stehen, mir ein Messer entgegen. Ich musste noch nicht zugestellte Pakete herausrücken.“

Sollten tatsächlich keine Päckchen mehr bei ihren Empfänger ankommen, trifft es unter anderem Versandapotheken. Hartmut Deiwick, als kaufmännischer Leiter für die Logistik von Aponeo verantwortlich, wurde von der Meldung überrascht: Er habe weder seitens DHL noch von Kunden etwas über einen Zulieferstopp gehört. „Sollte es sich bestätigen, werden wir einen anderen Logistikdienst einbinden, um die Zustellung trotzdem zu gewährleisten“, versichert er.

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