Spahn und Söder besuchen Roche

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Söder betonte: „Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig robuste Wertschöpfungsketten im Bereich der Wirkstoffproduktion und Testentwicklung sind. Wir müssen die in Deutschland und Bayern bereits vorhandene Forschungskapazität schnell ausbauen. Daher begrüße ich die Investition von Roche in den Standort Penzberg sehr. Sie fördert nicht nur die Forschung und Entwicklung im Bereich Pharma, sondern stärkt den Hightech-Standort Bayern insgesamt. Dieses Engagement werden wir als Freistaat substanziell unterstützen.“

Im Rahmen des Besuchs besichtigten Spahn und Söder ein zentrales Forschungs- und Entwicklungslabor und sprachen mit den Forschern, die an der Entwicklung von Elecsys federführend beteiligt waren. „Wir sind stolz, heute einen besonders hochwertigen Test anbieten zu können“, erläuterte Franz und ergänzte: „Die Auswertung tausender Proben in kürzester Zeit bestätigt eine sehr hohe Testspezifität von 99,8 Prozent.“ Damit leiste Roche einen weiteren entscheidenden Beitrag in der Bekämpfung der Pandemie. „Wir danken der Politik und den Behörden für die sehr gute Zusammenarbeit, um Antworten auf die aktuelle Krise zu finden und für die Überlegungen und Anstrengungen, wie wir in Zukunft im Pandemiefall sogar noch schneller und effizienter gemeinsam vorgehen können.“

Per Live-Videostream hielten die beiden Politiker eine Ansprache an die gesamte Belegschaft von Roche in Deutschland, welche in kürzester Zeit alle Kräfte mobilisiert habe, um den Kampf gegen die Corona-Krise zu beschleunigen. „Die industrielle Gesundheitswirtschaft leistet einen zentralen Beitrag für die Gesundheitsversorgung in Deutschland“, betonte Söder. In Penzberg hat Roche rund 6400 Mitarbeiter, deutschlandweit sind es fast 16.700. Insgesamt hat Roche in den vergangenen fünf Jahren nach eigenen Angaben mehr als 2,7 Milliarden Euro in seine Standorte in Deutschland investiert – davon rund 1,3 Milliarden Euro in Penzberg.

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