NNF: Masken-Pauschale ist überwiesen

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Berlin - Die ersten Apotheken haben heute vom Nacht- und Notdienstfonds (NNF) die Pauschale für die Abgabe kostenloser FFP2-Masken an Risikopatienten überwiesen bekommen. Die Abrechnung liegt dagegen noch nicht vor.

Der NNF hatte angekündigt, die Bescheide am 18. Dezember zu verschicken. Parallel scheinen allerdings die Überweisungen bearbeitet worden zu sein, denn am heutigen Freitag haben Apotheker bereits einen Eingang auf ihrem Konto feststellen können. Nach oben korrigiert hatte der NNF den packungsbezogenen Verteilungsschlüssel von 2,50 Euro auf exakt 2,825858034 Euro pro zu berücksichtigter Packung.

Anspruchsberechtigte sind laut NNF nach wie vor alle inländischen öffentlichen Apotheken inklusive Filialapotheken, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bis zum 6. Januar nicht dauerhaft geschlossen waren und eine Geschäftstätigkeit wahrgenommen haben oder nach Inkrafttreten der Corona-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) am 15. Dezember neu eröffnet werden und „dem DAV zum Zeitpunkt der Erstellung des Auszahlungsbescheids für die Auszahlung der sogenannten Schutzmasken-Pauschale vollständig bekannt waren“.

Am Verteilungsschlüssen für das Pauschalhonorar ändert sich nichts: Die Ausschüttung richtet sich letztlich an Rx-Packungszahl der Apotheke aus. „Nach derzeitiger Datenanalyse kann mit einem Circa-Wert für den Verteilungsschlüssel von 2,825858034 Euro pro Packung gerechnet werden“, teilte der NNF kürzlich mit. Maßgeblich ist die Gesamtzahl der im dritten Quartal abgegebenen Rx-Packungen. Daraus ergibt sich der Verteilungsschlüssel. Der Wert von 2,50 Euro pro Packung sei daher nur vorläufig. Abgezogen wird noch eine Verwaltungsgebühr von 15 Euro.

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