Neuer Deutschlandchef für Bayer

, Uhr

Bayer befindet sich in einer schwierigen Phase. Die Übernahme des US-Konkurrenten Monsanto wurde zum milliardenschweren Kraftakt mit Nebenwirkungen – die Leverkusener müssen sich einer Klagewelle wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat erwehren. Der Konzern hat viele Baustellen, auch das Geschäft mit OTC-Arzneimitteln läuft nicht rund. Bayer verkündete als Konsequenz Pläne zum Stellenabbau, um Kosten zu sparen und Arbeitsabläufe effizienter zu machen.

Weltweit fallen rund 12.000 Arbeitsplätze weg. Hierzulande sollen 4500 der rund 32.100 Stellen gestrichen werden. Mit den Sparmaßnahmen sollten Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität steigen. Einen Teil der frei werdenden Gelder wird Bayer laut Konzernangaben in seine Kerngeschäfte investieren, um die Innovationskraft zu stärken. „Gleichzeitig will Bayer schlanker, schneller und flexibler werden und die Ausrichtung auf den Kunden weiter erhöhen. Im Rahmen aller geplanten Effizienz- und Strukturmaßnahmen sind – einschließlich der erwarteten Synergien aus der Monsanto-Übernahme – ab 2022 jährliche Beiträge in Höhe von 2,6 Milliarden Euro vorgesehen.“

Die Jobs sollen etwa über Abfindungen und Vorruhestandsregelungen abgebaut werden. Dazu hatten sich Bayer und Arbeitnehmervertreter auf großzügige Regelungen geeinigt. Betriebsbedingte Kündigungen bei Bayer sind in Deutschland bis Ende 2025 ausgeschlossen.

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema

Mehr zum Thema

Neuer Therapieansatz bei Herzinsuffizienz
Verquvo: Bayer bringt Vericiguat »
Fünf Jahre nach dem Mega-Deal
Bayer: Nichts als Ärger mit Monsanto »
Weiteres
Apotheker baut Botendienst massiv aus
Doppeltour als E-Rezept-Vorbereitung»
Herausforderung Taxation
E-Rezepte im Krankenhaus»
Wie soll es funktionieren?
FAQ: Die PTA und das E-Rezept»
„Corona hat Apotheken selbstbewusst gemacht“
Overwiening: Mit uns wäre die Impfquote höher»
Öffnungszeiten und beschäftigte Mitarbeiter
Corona-Tests: Neue Dokumentationspflichten»
Apotheker enttäuscht über Entschädigung
PTA muss 11.400 Euro an Ex-Chef zahlen»
Rätselbilder für echte Kenner
Zu wem gehört das Logo?»
Dokumentation, Standardisierung & Co.
Patientensicherheit in der Rezeptur»