Pharma Privat

A-plusplusplus gegen den Aderlass Lothar Klein, 10.03.2017 10:36 Uhr

Berlin - Der Großhandelsverbund Pharma Privat stellt sein Kooperationsangebot neu auf. Die beiden langjährigen Verbünde E-plus und A-plus werden unter einem Dach zusammengeführt und um eine Variante erweitert. Künftig können die Apotheken damit zwischen drei Ausbaustufen wählen – auch solche, die bislang bei Ebert+Jacobi waren und nun bei Noweda gelandet sind. Sie müssen sich zwischen Dachmarke und Genossenschaftsanteilen entscheiden.

Als Dachmarke bleibt der Name A-plus erhalten, aber nur in der höchsten Stufe, dem sogenannten Plus-Modell. Wählen können die Apotheken außerdem zwischen dem Basic und Comfort. Das Basic-Angebot entspricht weitgehend dem bisherigen E-plus-Modell. Es wird aber um einige Serviceangebote aufgewertet. Es kostet weiterhin 149 Euro monatlich. „Dafür erhalten die Apotheker aber künftig eine bessere Leistung“, sagt Hanns-Heinrich Kehr, Geschäftsführer von Pharma Privat.

Die neue, mittlere Kooperationsstufe Comfort umfasst neben dem Einkauf und einer Absatzanalyse das digitale Angebot einer eigenen Website. Dort können Kunden nicht nur Ware, die in der Apotheke vorrätig ist, vorbestellen, sondern auf Ware aus dem kompletten Bestand der Privatgroßhändler zugreifen. Der Webauftritt ist individuell auf die teilnehmenden Apotheken zugeschnitten. Dazu kommt Beratung und Betreuung durch sogenannte „Partnermanager“ im Außendienst. Unterstützung beim Marketing und bei der Qualifizierung runden das Angebot ab. Plus enthält neben der Dachmarke dieselben Bausteine, allerdings in intensiverer Ausprägung.

Über die monatlichen Kosten der Varianten Comfort und Plus wollte Kehr keine Auskunft erteilen. Die Teilnahme ist relativ flexibel: Die Kündigungsfristen für A-plus betragen sechs Monate, für Comfort drei Monate und für Basic ein Monat. Neben diesen Varianten können interessierte Apotheker auch nur einzelne Module wie die Online-Akademie zur Qualifizierung buchen. Dazu soll es eine feste Preisliste geben.

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