Pharmalogistik

Stada spart mit DHL-Löhnen

, Uhr
Berlin -

Stada will die Lagerhaltung an den Logistiker DHL verkaufen und so Personalkosten sparen. Der Generikakonzern bestätigte einen entsprechenden Vorabbericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Die Tochter der Deutschen Post übernimmt damit im hessischen Bad Vilbel und am nahen Standort Florstadt rund 160 Mitarbeiter, wie es in dem Artikel heißt.

Damit könnte der Generikahersteller künftig Kosten sparen, denn Gehälter in der Logistikbranche liegen üblicherweise unter dem Tarif der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), die für die Pharmabranche zuständig ist. Die Angestellten sollen demnach zu DHL wechseln, während Grundstücke und Gebäude in Besitz von Stada bleiben.

Für bestehende Arbeitnehmer ändere sich nichts, zitierte das Blatt eine Sprecherin. Neue Mitarbeiter würden jedoch zu den Bedingungen der Logistikbranche angestellt. Der Zeitung zufolge liegen die Gehälter etwa 27 Prozent unter dem jetzigen Tarif. Der Deal soll im ersten Quartal des kommenden Jahres über die Bühne gehen.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
Mehr wichtige Medikamente in Europa herstellen
EU will heimische Pharmaproduktion stärken
Mehr aus Ressort
Machtkampf beim Versandkonzern
Wie Oesterle sich bei DocMorris verzockte
Großhandelslieferungen womöglich betroffen
Berlin/Brandenburg: Heute Streik bei Großhändlern
Podcast NUR MAL SO ZUM WISSEN
Amazon: Die Milliarden-Blase

APOTHEKE ADHOC Debatte