Medizinisches Cannabis

Clever Leaves exportiert Cannabis aus Kolumbien

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Berlin -

Der Markt für medizinisches Cannabis wird immer bunter. Clever Leaves hat nun einen Coup gelandet: Der Hersteller importiert künftig nicht nur aus Portugal, sondern auch aus Kolumbien. Das Go dafür hat das Unternehmen vom kolumbianischen Präsidenten persönlich erhalten.

Der internationale Markt für medizinisches Cannabis wächst – und zusehends treten neue Länder ein, die Anbau und Export erlauben. Nicht zuletzt, weil sie ihre geographische Lage besser nutzen können, als die bisherigen Spitzenproduzenten. Jüngster Neuzugang ist Kolumbien. Clever Leaves betriebt dort bereits eine Produktionsstätte und hatte dort Ende Juli hohen Besuch: Präsident Iván Duque. Er unterzeichnete ein neues Dekret, das lizenzierten kolumbianischen Cannabisunternehmen wie Clever Leaves erlaubt, medizinisches Cannabisblütenmaterial kommerziell zu produzieren und zu exportieren. Auch den Zugang zu medizinischem Cannabis für Patienten in Kolumbien regelt das neue Gesetz.

„Dieses neue Dekret stellt einen wichtigen Meilenstein für Kolumbien dar und ermöglicht es uns, auf den internationalen Märkten zu konkurrieren“, so Duque. Außerdem hebe es die Standards der heimischen Produkte an und schaffe einen erheblichen Mehrwert, insbesondere im medizinischen Bereich. „Clever Leaves hat als Maßstab für die kolumbianische Cannabisindustrie gedient. Ich ermutige unsere Regierungsvertreter in den verschiedenen Einrichtungen, sich zusammenzuschließen und die Entwicklung der Branche weiter zu unterstützen.“

„Dass Präsident Duque dieses bedeutsame Dekret bei uns auf den Clever-Leaves-Plantagen unterzeichnete, war eine große Ehre für uns und zeigt auch die Stellung von Clever Leaves in Kolumbien sowie weltweit“, erklärte Kyle Detwiler, CEO von Clever Leaves. Das Unternehmen habe seit 2016 die notwendigen Kapazitäten aufgebaut, um Produkte in pharmazeutischer Qualität herzustellen. „Diese neue regulatorische Entwicklung wird es Clever Leaves ermöglichen, Pharmafirmen und medizinische Cannabisfirmen auf der ganzen Welt besser zu beliefern.“

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