AvP durchsucht: Ermittlungen gegen fünf Beschuldigte

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Berlin - Wegen der Pleite des Rechenzentrums AvP ermittelt jetzt die Schwerpunktabteilung für Wirtschaftsstrafsachen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Wie die Behörde mitteilte geht es um den Verdacht der Insolvenzverschleppung und Bankrott, Bilanz- und Urkundenfälschung, Betrug sowie Untreue gegen fünf Beschuldigte aus der Führungsebene der Unternehmensgruppe sowie aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter.

Am heutigen Tag fanden laut Staatsanwaltschaft Durchsuchungen in insgesamt 15 Objekten statt. Es handele sich dabei sowohl um private als auch firmeneigene Objekte. „Die Auswertung von Beweismitteln, insbesondere Vernehmungen und Aussagen, ergaben die Notwendigkeit von Durchsuchungsmaßnahmen“, heißt es in der Mitteilung der Behörde. Details werden aufgrund der Persönlichkeitsrecht der Beschuldigten nicht genannt.

Die Ermittlungen gehen laut Staatsanwaltschaft zurück auf eine Strafanzeige der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), die im September 2020 eingegangen sei und stünden im Zusammenhang mit der mittlerweile eingetretenen Insolvenz der Unternehmensgruppe AvP.

Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass „Erträge verbucht worden sind, die es tatsächlich nicht gegeben hat, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens auf dem Markt besser dargestellt wurde als sie tatsächlich war, der Insolvenzantrag nicht rechtzeitig gestellt worden ist, sachfremde Verfügungen während der bereits eingetretenen Insolvenz vorgenommen worden sind sowie sachfremde Entnahmen von Firmenkonten zugunsten einzelner Beschuldigter vorgenommen wurden“.

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