Hightech-Beratung in der Apotheke

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Berlin - Nein, Rabattverträge machen keinen Apotheker glücklich. Nichtsdestotrotz tut sich der Berufsstand schwer, neue Segmente und Aufgabenfelder zu erschließen. Um Hilfsmittel beispielsweise machen viele Kollegen einen großen Bogen. Klaus Henkel, Mitglied der Geschäftsleitung des privaten Rechenzentrums AvP, sieht gerade in diesem Bereich große Chancen – und hat einen Innovationswettbewerb ausgelobt.

Kaum ein Kongress zum Gesundheitsmarkt kommt derzeit ohne wenigstens einen Fachvortrag zu E-Health aus. Die Ideen reichen vom Glukose-Monitoring mittels Kontaktlinse bis hin zum kompletten EKG via Konferenzschaltung mit dem Arzt. Babystrampler, die vor dem plötzlichen Kindstod schützen, werden genauso angeboten wie Trinkflaschen, die die Ernährungsgewohnheiten protokollieren und entsprechende Hinweise geben.

Was hierzulande noch wie Zukunftsmusik klingt, hält in den USA bereits Einzug in den Lebensalltag. Höchste Zeit, sich auch in Deutschland über Sortimente und Vertriebskanäle Gedanken zu machen, findet Henkel. Wenn sich die Apotheken nicht rechtzeitig mit dem Thema beschäftigen, wird der Markt seiner Meinung nach irgendwann an ihnen vorbei gehen.

Dabei ist die Offizin aus seiner Sicht der beste Ort, um innovative Produkte an den Mann zu bringen. „Die Apotheke ist für viele Menschen erster Anlaufpunkt, wenn es um Gesundheit und Prävention geht. In keinem Technikgeschäft kann man sich auch nur annähernd so kompetent und ganzheitlich beraten lassen.“

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